Robert Franz, Heidekraut Erikablüten 100gr

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Heidekraut Erikablüten

Die Besenheide ist ein niedriger Strauch, der vom Flachland bis ins Gebirge vorkommt und das Landschaftsbild vieler Heideflächen prägt. Der lateinische Name Calluna stammt vom griechischen Wort “kalynein”, das bedeutet “sauber machen, reinigen, fegen”. Auch der deutsche Name weist darauf hin, dass die Zweige der Pflanze früher zu Besen verarbeitet wurden.


Menge
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Anwendungen:

Die Besenheide ist eine fast vergessene Heilpflanze, die stärkend auf Psyche und Körper wirkt. Pfarrer Kneipp entdeckte die gesundheitsfördernde Wirkung dieser Pflanze im 19. Jahrhundert wieder und schätzte sie insbesondere wegen ihrer blutreinigenden Wirkung.

 

In der Ernährung:

In der Küche spielt die Besenheide keine große Rolle, allerdings ist sie für Bienen enorm interessant. Aus dem Nektar der Besenheide entsteht der sogenannte “Heidehonig”. Dieser kräftige Honig wird gerne als Zutat für Gewürzbrot verwendet.

 

Heilende Anwendungen:

In der Pflanzenheilkunde wird Besenheide als Tee und Tinktur verwendet. In mittelalterlichen Büchern wird das Heidekraut als “ein vürtrefflich arztenei” gepriesen.

 

Tinktur:

Äußerlich wird die Tinktur bei Ausschlägen, Entzündungen und geröteter Haut eingesetzt.

 

Tee:

Bei Rheuma und Gicht kann Tee aus den blühenden Teilen der Besenheide Linderung bringen, ebenso bei Blasenentzündung und Prostataleiden. Heidekraut-Blütentee fördert, mit Honig gesüßt, das Einschlafen. Auch bei Hautausschlägen und Rötungen kann lauwarmer Tee aufgetupft werden.

 

Teezubereitung:

Ein bis zwei Teelöffel Besenheide mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Danach abseihen. Zwei bis drei Tassen täglich lauwarm genießen. Größere Mengen des Tees sollten nicht getrunken werden, da es sonst zu Magenbeschwerden kommen kann.

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